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Aller Anfang ist kahl...

Wie sieht ein Gemüsegarten mit Sandboden aus, nachdem er mehrere Jahre nicht genutzt wurde?

Etwa so:

 

Der Boden total vermoost und wenig nahrhaft:

 

Sowas ist nun wirklich kein Zustand und da ich ja schon lange sooooo gern einen Garten hätte, habe ich diesen hier "übernommen" bzw. freundlicherweise die Erlaubnis bekommen, ihn zu nutzen

 

Diese grausamen Bilder sind alle noch vom März; mittlerweile haben sind Him- und Erdbeeren (hier ganz frisch gepflanzt) schon gut eingelebt...


 

Erdbeeren ernte ich schon regelmäßig ein paar, bloß an aktuellen Fotos mangelt es momentan

 

2.6.08 23:51, kommentieren

Gründüngung

Da der Boden im südlichen Beet noch ein wenig sandiger und karger ist als im Rest des Gartens, wollte ich ihm eigentlich dieses Jahr mit Gründüngung etwas Gutes tun und erst im nächsten Jahr so richtig nutzen.

In der Theorie eigentlich ganz simpel und total öko; in der Praxis bisher ein Reinfall...

Meine anfängliche Wahl waren Bienenfreund (Phacelia tanacetifolia) und Düngelupine (Lupinus angustifolius). Ersterer lässt sich seit Wochen nicht dazu herrab zu keinem und auch die Lupinen haben mich noch nicht völlig überzeugt. Angeblich werden die einen knappen Meter hoch und ich kenne Lupinen von früher als als seeehr wüchsig, auch auf mageren Böden. Nun ja, meine sind jetzt vielleicht so 20cm hoch und von "reich beblattet" ist auch nicht viel zu sehen. Aber die ersten Exemplare setzten Blütenknopsen an. Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt

Nun hab ich mir noch Gelbsenf (Sinapis alba) besorgt, der soll als Gründungung ja wahre Wunder vollbringen. Sperli wirbt mit: "Gelbsenf ist schnellwüchsig, der Boden wird rasch beschattet und Unkaut unterdrückt. Schnelle, intensive Bewurzelung..." Da bin ich ja mal gespannt.

4.6.08 19:28, kommentieren

Inka-Gurke

Heute waren meine Inka-Gurken-Samen in der Post

Das erste was auffällt, wenn man sich näher mit der Pflanze befasst: Sie hat unglaublich viele Namen

Von Inka-Gurke über Klettergurke bis Hörnchenkürbis; von Caigua, Caihua, Caygua und Cayua über Achocha bis Korila.
Botanisch korrekt heißt das gute Stück aber zweifelsfrei und ganz eindeutig Cyclanthera pedata

Ich bin ja nicht unbedingt der Gurken-Fan, aber exotische Kletterpflanzen mag ich umsomehr. Und vielleicht schmecken die Dinger ja wirklich. Die Samen sehen jedenfalls schonmal lustig aus...

Erinnern mich ein wenig an prähistorische Monsterschildkröten

Eine andere Cyclanthera-Art (C. brachystachya) soll übrigens mit ihren Samen ernsthafte Augenverletzungen verursachen können, wenn die Früchte im reifen Zustand aufplatzen. Das heißt dann bei unseren englischsprachigen Freunden "Exploding Hedgehog" oder schlicht und ergreifend Explodiergurke ...

 

5.6.08 00:05, kommentieren